Wer des spanischen mächtig ist oder einfach nur neugierig ist, kann ja mal reinschauen.
27. Oktober 2011
rodando x la CdC
Der spanische Blog der Gruppe mit der ich die meisten meiner Touren mache (und viele andere Dummheiten) hat ein Facelift erhalten...
12. Oktober 2011
37º - und das am 12. Oktober
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| Blick auf San Lorenzo del Escorial von der Silla de Felipe II |
Um 9 Uhr ging es in El Escorial los. Zunächst hinauf zur 'Silla de Felipe II', einem Felsen gegenüber von El Escorial, von wo aus er die Baufortschritte beobachtet hat. Heute fahren wir die Asphaltstrasse hinauf und fahren gleich weiter bis zum Abzweig Richtung Zarzalejo. Oben ist es schon so warm, dass wir uns aller Windjacken oder sonstiger langärmliger Kleidungsstücke entledigen.
Die Sonne beleuchtet nun unseren Weg und in Zarzalejo befüllen wir noch mal unsere Camelbacks - eine weise Entscheidung!
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| Es herbstelt |
Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es gleich weiter über einen schmalen Trail hinauf in Richtung 'Cruz Verde'. Auch hier sorgen Sand, Staub und lockere Steine für die eine oder andere Schiebepassage.
Wir erreichen eine kleine Landstrasse. Hier findet scheinbar grade ein kleines Bergzeitfahren eines Radclubs statt...eigentlich ein ganz nettes Strässchen zum Rennradfahren (muss ich mir merken). Unsere beiden Mädls sind schon jetzt recht erschöpft und daher überlegen wir, welche Alternativen sie haben. Schlussendlich entscheiden sie sich über die Strasse runter zu fahren und dann unten event. noch eine Schleife zu fahren. Antonio und ich wollen die Tour weiterfahren.
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| erste Rampe geschafft |
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| über einen schmalen Pfad hinauf zur Cruz Verde |
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| Die erste Rampe |
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| Noch eine Rampe |
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| Death Valley - 37º |
Hinter einer weiteren Biegung landen wir am Fusse eines Staudamms. Links führt ein betonierter Zigzag-Weg hinauf zur Krone. Wir überqueren den Staudamm und stehen vor der nächsten Rampe. Eigentlich ist es nicht ein, es ist eine Aneinanderreihung von Steilstücken. Immer wenn man glaubt man hätte es geschafft, steht man vor der nächsten. Der Untergrund ist locker bis grob steinig. Wir quälen uns teils fahrend, teis schiebend hinauf. Irgendwann ist der Camelback leer und der Mund wird trocken. Auf 1650m haben wir immer noch 34º.
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| Staudamm des 'Embalse de Peguerinos' |
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| Wieder 'ne Rampe |
Fast oben angekommen geht es durch ein Gatter und dann fast eben bis zu einen kleinen Asphaltstrasse. Auf dieser geht es dann Stück hinab bis zum 'Alto de Malagón'. Antonio legt seine Knie- und Ellenbogenschoner an und fährt die "Vascos" hinab, ein sehr bekannter Trail. Mir ist das für heute aber zu viel und ich entscheide mich für die Variante der "Zetas". Diese lassen sich flüssig un mit viel Flow fahren.
In El Escorial wartete dann schon unsere Begleitung bei einem kühlen Bier. Fazit: Eine dieser Touren die man nicht bereut, aber auch nicht wiederholen muss. Ein gutes Training durch unwirtliche Bergtäler.
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| Die letzte Rampe |
9. Oktober 2011
Von El Espinar über Gudillos und den Sendero del Arcipreste nach Cercedilla
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| Estación de El Espinar |
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| hinab Richtung El Espinar |
Um 11:40 steigen wir pünktlich in 'Estación del Espinar' aus und starten nachdem einige Dringlichkeiten erledigt wurden Richtung 'El Espinar'. Der Ort befindet sich mehrere Kilometer vom Bahnhof entfernt.
Zunächst geht es unter der A6 hindurch und dann ein kleines Stück parallel dazu auf der Landstrasse entlang. Bevor diese erneut unter der Autobahn hindurch führt, wechseln wir über den Strassengraben auf einen dort verlaufenden Feldweg (diesen kann man auch schon weiter oben am Kreisverkehr nehmen und spart sich so das Stück Landstrasse).
Der Weg führt nun zunächst flach durch einen Wald, steigt dann ein wenig an um uns dann auf einen leicht abschüssigen Feldweg zwischen gelben Weiden Richtung El Espinar zu entlassen.
Wir durchqueren das Dorf und nach einem kurzen steilen Stück erreichen wir eine kleine Strasse oberhalb des Ortes. Diese führt nun stetig bergan Richtung San Rafael und weiter Richtung Gudillos. Wir verlassen sie aber nach kurzem wieder und setzen unseren Weg über wunderschöne Waldpfade durch einen schattigen Pinienwald fort.
Auf der Höhe von San Rafael geht es wieder ein Stück auf der asphaltieren Forststasse entlang, die wir aber nach kurzem schon wieder rechts durch ein Gatter verlassen. über einen weiteren sehr schönene Pfad steigen wir weiter an, biegen am GR-88 nach rechts ab. Ein paar hundert meter später erreichen wir ein kleines, sehr kurzes Tragestück. Kurz danach verlassen wir den GR-88 wieder nach links über einen schmalen Pfad.
Von nun an geht es abwechseln flach oder in steilen Rampen Richtung Gudillos. Kurz vor der alten N1 Passtrasse zum Alto de los Leones führt unser Weg wieder steil hinab. Danach ein kurzes Stück über die N1 und dann durch den Wald oberhalb der Tunnelportale von Zug und Autobahn.
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| mobile Hindernisse |
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| Tragepassage |
Immer weiter, über schmale Pfade entlang des Rio Gudillos erklimmen wir dieses einsame, bewaldete Tal. Wir erreichen eine Lichtung auf der ein mehrstöckiges Betonskelett eines unfertigen Hauses steht. Hier sollte mal eine Irrenanstalt entstehen, doch der Bau wurde dann gestoppt.
Auf der Lichtung tanken wir neue Energie und geniessen die 27 Grad der Oktobersonne.
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| Sonnenbad |
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| Sendero del Arcipreste |
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| rasante Abfahrt |
Auf der Passhöhe wechseln wir auch wieder in die 'Comunidad de Madrid'. Der Pfad führt nun noch ein Stück hinab bis zu einen breiten Weg, dem wir links Richtung Cercedilla folgen. In der Ferne sehen wir Madrid in der klaren Luft ganz deutlich. Die Ausblicke sind gigantisch.
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| viel Staub |
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| Erinnerung an einen kleinen Ausritt |
Fotoübersicht | Fotodownload | Track
5. Oktober 2011
Der Telegraphenhügel
Heute Vormittag wollen Julio und ich eine kleine Runde drehen. Wir fahren mit dem Cercanias nach Villalba. Eigentlich wollten wir ja in Collado Mediano starten, aber Julio hat in geistiger Umnachtung nur eine Fahrkarte bis Villalba gelöst wir hatten nun das "Glück", dass uns kurz vor der Station ein Schaffner kontrolliert hat. Also disponieren wir um fahren von Villaba Richtung Moralzarzal.
Zunächst geht es auf einem schmalen Pfad entlang der Landstrasse auf der sich die Autos im Berufsverkehr stauen. Kaum zu verstehen, dass sich die Leute in ihre Autos quetschen, wenn sie doch einen trailmässigen Radweg zur Verfügung hätten.
Noch vor Moralzarzal überqueren wir die Strasse und folgen nun einem breiten Weg bergan. Es zieht sich und wird immer steiler und wir entledigen uns unserer Windjacken die wir bisher in der Morgenfrische noch an hatten.
Am höchsten Punkt befindet sich ein 'Mirador' der einen Rundumblick auf die gesamte Sierra Guadarrama und die davor liegenden Dörfer erlaubt.
Von hier an geht es nun wieder steil bergab und über hügliges Gelände bis nach Moralzarzal. Hier beginnt der Forstweg hinauf auf die 'Cabeza Mediana' - auch unter dem Namen Cerro del Telegrafo bekannt.
Zügig erklimmen wir den Gipfel und sind dann auch froh, dass wir ihn endlich erreicht haben. Unser bisheriges flottes Tempo macht sich so langsam in den Beinen bemerkbar.
Der Berg ist 1331m hoch und oben recht flach, so dass man nicht wirklich das Gefühl bekommt irgendwo oben drauf zu stehen. Oben drauf steht auf jeden Fall ein alter, optischer Telegraphenmast aus dem 19. Jahrhundert.
Unser Track führte eigentlich den selben Weg wieder hinab, doch dies erschien uns zu langweilig. Auf der anderen Seite des Berges führt aber ein verwitterter Weg wieder hinab Richtung Collado Mediano. Wir versuchen unser Glück und es lohnt sich. Die Abfahrt auf dem kaputten Weg macht Spass und wir landen am Kreisverkehr der nach Collado Mediano führt. Wir entscheiden uns aber wieder runter bis Villalba zu fahren. Der Weg führt bis Alpedrete über einen der schönsten Trails der Gegend - technisch anspruchsvoll, aber vollständig fahrbar.
Von Alpredrete bis Villalaba gehts wieder über Pfade neben der Strasse bis zum Bahnhof, wo wir uns in der Bar gegenüber noch unser wohlverdientes kühles Blondes gönnen. Eine rundum gelungene Tour kleine Tour.
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| Kette Ölen |
Noch vor Moralzarzal überqueren wir die Strasse und folgen nun einem breiten Weg bergan. Es zieht sich und wird immer steiler und wir entledigen uns unserer Windjacken die wir bisher in der Morgenfrische noch an hatten.
Am höchsten Punkt befindet sich ein 'Mirador' der einen Rundumblick auf die gesamte Sierra Guadarrama und die davor liegenden Dörfer erlaubt.
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| Vor dem Telegraphenturm |
Zügig erklimmen wir den Gipfel und sind dann auch froh, dass wir ihn endlich erreicht haben. Unser bisheriges flottes Tempo macht sich so langsam in den Beinen bemerkbar.
Der Berg ist 1331m hoch und oben recht flach, so dass man nicht wirklich das Gefühl bekommt irgendwo oben drauf zu stehen. Oben drauf steht auf jeden Fall ein alter, optischer Telegraphenmast aus dem 19. Jahrhundert.
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| Von oben |
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| Auf der Abfahrt |
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| Zugabe |
2. Oktober 2011
Fiesta de la Bicicleta 2011 in Madrid
Zum 33. Mal fand am letzten Sonntag diese jährliche Veranstaltung statt. Das 'Radlfest' ist ein 20km langer Rundkurs quer durch Madrid und führt über die breitesten Strassen die zu diesem Zweck für ein paar Stunden gesperrt werden. Von offizieller Seite heisst es, kommen 200.000 Teilnehmer zu dem Event. Nachgezählt habe ich nicht, aber es sind sehr, sehr viele. Und wenn man bei der monatlichen Critical Mass von zwei bis viertausend Teilnehmern ausgeht, dann ist dies hier ein kaum enden wollender Strom von Radlern.
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| Im Retiro am 'Angel Caído' (Gefallener Engel) |
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