24. September 2011

Gelb & Blau

Offiziell ist nun Herbst, aber der Sommer scheint nun noch ein wenig weiter machen zu wollen. Morgen soll es über die Berge nach Segovia gehen, deswegen habe ich mir gedacht, dass heute ein wenig dahin rollen genau das Richtige wäre.

Von Colmenar Viejo geht es sanft hinauf in in Richtung 'Cerro de San Pedro'. Dieser, der Sierra Guadarrama vorgelagerte Berg steht mit seinen 1425m alleine in einer relativ flachen Landschaft. Ich sage  mit bedacht relativ, da das Gebiet zwischen Madrid (ca. 700 üNN) und dem Fuss der Bergkette (1000 üNN) eine Aneinanderreihung von Hügeln ist. Wer das ganze von oben betrachtet, mag es als 'flach' bezeichnen - wer die ganzen Falten mit dem Bike oder zu Fuss bezwingt, für den bekommt der Begriff 'flach' eine ganz neue Dimension.

So zieht sich der Feldweg dann auch gemächlich aber stetig über die gelben Weiden der 'Dehesa de Navalvillar' in Richtung Cerro de San Pedro. Rund 26º sind dank eines angenehmen Lüftchens erträglich und so kann ich die Spätsommersonne geniessen. Diese Tour wäre im Hochsommer ein No-Go (oder man müsste einen Anhänger mit Wasser hinterher ziehen).

Cerro de San Pedro

Am Ausgansgtor der Dehesa befindet man sich am Fuss des Cerro. Ein fahrradtauglicher Weg führt nicht hinauf, aber es gibt sehr wohl die Möglichkeit ihn zu umfahren und auf seiner Nordseite noch ein paar Höhenmeter zu gewinnen. Heute bleibe ich südöstlich und fahre nun fast auf einer Ebene weiter. Zu meiner Rechten ein grandioser Blick auf Madrid wo sich in der klaren Luft die Skyline mit allen Türmen abzeichnet.

Gatter zur Dehesa de Navalvillar
Vorbei an Kuh- und Stierweiden wird der Weg rauer. In der Beschreibung stand ja auch was von "Trails", wobei ich mir jetzt nicht sicher war, für welchen Track das nun galt.
Vor mir türmt sich eine kleine Bergspitze auf und meine Weg verliert sich mitten zwischen den Felsbrocken: Tragestrecke! Glücklicherweise nur kurz - nach 50m kann ich schon wieder aufsitzen und der Pfad führt entlang einer Mauer weiter bergan. Nachdem ein paar Felsbrocken umschifft sind, erreiche ich den höchsten Punkt der Tour und sehe einen steiler werdenden Pfad vor mir liegen. Die ersten Meter lassen sich noch gut fahren doch dann beginnt eine Erosionsrinne langsam zur ausgewachsenen Felsspalte zu werden.

Skyline Madrid


Ein paar Klettereinheiten und ca. 50Hm (ca. S3 - S4) weiter untern wird der Trail wieder fahrbar für 'Normalbiker' wie mich :)

Von hier an geht es nun stetig und flott bergab. Der Weg wechselt ständig zwischen Feldweg, erodierter Kartoffelacker und Trampelpfad. Der lange, trockene Sommer hat an vielen Stellen zentimetertiefe Sandmulden angehäuft, so dass das Auge stets wachsam auf den Boden vor dem Vorderrad gerichtet bleibt.

Die letzten Kilometer führen zur S-Bahn (Cercanias) nach Tres Cantos - stets bergab mit kurzen Gegenanstiegen. Irgendwann geht dass dann doch in die Beine und die letzten Meter hinauf nach Tres Cantos sind kein Vergnügen mehr. So ganz ruhig wie geplant, ist die Runde dann doch nicht geworden.

Weidende Kühe


Radweg mit Baumumfahrung

Kurz vor dem Ziel entdecke ich noch einen neu angelegten Radweg mit vorbildlicher 'Baumumfahrung' den ich Euch nicht vorenthalten will.

Wilde Stiere

Alles in allem eine sehr schöne Tour komplett in den Farben Gelb und Blau gehalten, mit ein paar Flecken in grün.  


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18. September 2011

2 Tages Tour: Von Cercedilla nach El Paular und zurück über den Pto. de la Morcuera nach Madrid

Erster Tag
Ein Wochenende mit alten Freunden aus der Pfadfinderzeit in El Paular nahe von Rascafria stand an. Da dachte ich mir, dass ich doch An- und Abreise mal mit dem Rad versuchen könnte. Seit langem schon wollte ich diese Strecke fahren. Als Tagestour ein ganz schöner Brocken, aber so konnte ich sie schön zweiteilen.

Am ersten Tag ging es mit dem 'Cercanias' nach Cercedilla. Von dort dann zunächst über die gut ausgebaute "Forstautobahn" zum Puerto de la Fuenfria hinauf. Dann hinab über den 'Carril del Gallo' einem sehr spassigen Trail Richtung Valsaín.


Nach erfolgter Abfahrt steht der zweite Anstieg des Tages an. Der Camino viejo del Paular bringt mich mir seinen Steilen Rampen (Teilweise bis 20%) hoch zum Puerto de Cotos.

Oben angekommen, gönne ich mir erst mal ein "Riesen-Bocata" in der 'Venta de Marcelino' und eine kleine Verschnaufpause vor der letzten Abfahrt des Tages.

Zunächst fahre ich ein Stück die Strasse in Richtung 'Valdeski', bevor links ein schöner Wanderpfad abzweigt. Dieser führt am refugio 'El Pingarrón' vorbei. Nach einigen Spitzkehren kreuzt man einen kleinen Bach der in einer Traumhaften Landschaft liegt und einfach nur zum verweilen einläd.


Jetzt führt der Pfad noch ein letztes mal bergan. In einem Rechtsknick ist der höchste Punkt erreicht und man hat einen genialen Blick auf das Valle del Lozoya und den Pico del Peñalara.

Der Trail führt nun zunächst fast flach am Hang entlang, bis er immer steiler und unfahrbarer wird. Dies ist aber glücklicher weise nur ein sehr kurzes Stück. Ich erreiche erneut einen Bach und ab hier schlängelt sich der Pfad steil den Berg hinab am Bach entlang.
Irgendwann weitet er sich zu einer breiten Forststrasse, die zunächst noch recht steil, dann aber immer flacher werden zu einer rasanten Abfahrt ins Tal verleitet.


Noch oberhalb der 'Presa del Pradillo' sollte man dem Pr25 Wanderweg auf die rechte Uferseite folgen (in meinem Track leider falsch), da man so dem Getummel am Picknickgelände besser entgeht. Nach diesem kleinen Stausee wandelt sich der Pinienwald in einen Steineichenwald. Es wird flacher, geht aber immer noch bergab.

Bis zu den 'Presillas' einem Naturschwimmbad schlängelt sich nun unser Weg durch den Wald. Hier ist ein prima Platz für eine längere Pause, wenn man die Strecke als Tagestour plant. Für mich ist hier erst einmal Schluss und ich treffe mich mit meinen alten Freunden.

Zweiter Tag
Halb-Fünf! Nach dem Mittagessen und und aufräumen der Hütten mache ich mich auf den Weg. Es ist heute erheblich kühler. Eine Kaltfront aus dem Norden hat und wie angekündigt erreicht, aber nach dem langen Sommer ist man das nicht mehr gewohnt. Glücklicherweise zeigt sich mittlerweile auch die Sonne wieder und im Tal hat es dann angenehme 23º.


Wieder vorbei an den Presillas Richtung 'Cascada del Purgatorio' führt ein breiter Forstweg bis hinauf zum Refugio del Pto. de la Morcuera. Die Steigung liegt so um die 10% und ist daher gut zu bewältigen. Am Refugio vorbei geht es dann noch 1-2Km die Strasse entlang bis zum eigentlichen Pass. Hier blässt nun ein eisiges Lüftchen, aber es geht ja gleich bergab und wird wieder wärmer.
Hier lässt sich ein Blick auf Madrid mit seinen 4 Türmen erhaschen. Noch habe ich nicht entschieden, bis wohin ich fahren will. Pflichtziel ist der Cercanias-Bahnhof von 'Colmenar Viejo'.

Jetzt führt aber zunächst ein Pfad am Hang entlang bergab. Zunächst noch recht gut beschaffen, wird das Geröll immer locker und der Pfad immer verblocketer. Aber die nicht befahrbaren Stellen halten sich dann doch in grenzen und der technisch anspruchsvolle Trail mündet schliesslich am Forstweg der nach 'Soto del Real' führt. Diesen bin ich bisher immer nur in die Gegenrichtung gefahren und geniesse daher die schnelle fahrt ins Tal.

In Soto del Real beginnt nun der Radweg bis nach Madrid. Die 7 Km bis Colmenar gehen mal leicht bergab, dann wieder bergan. Oft ist der grösste Feind der Wind. Heute ist er aber mein Freund, da er mich von schräg hinten begleitet. An der M-607 angekommen fällt die Entscheidung nicht schwer. Zumindest bis 'Tres Cantos' fahre ich weiter - schliesslich geht es fast nur bergab. Mit Rückenwind und fast ständig 50 Km/h überholt heute nicht mal ein Rennradler.



Kurz vor Tres Cantos dann ein Blick auf die Uhr. Mit ein wenig Glück schaff ich die Strecke in 3 1/2 Stunden. Mit diesem Ziel vor Augen rase ich weiter. In der Abendsonne begrüssen mich die 4 Türme und siehe da - vor der Haustüre angekommen, springt die Uhr meines Tachos auf 20:00 - geschafft! Ach ja, und wieder 23º ;-)

Höhenprofil


9. September 2011

Escorial - Zetas - Cruz Verde - Silla Felipe II

Wir haben nun schon das zweite Septemberwochenende, und nach dem kleinen Temperatursturz am vergangenen Wochenende haben sich die Temperaturen noch mal gewaltig erholt. Als wir jedoch um halb neun aus den Autos steigen, fröstelt es uns noch ganz gewaltig. Das Termometer zeigt 15º und die Erfahrung der letzten Tage sagt uns, dass wir keine Warmen Sachen mitnehmen müssen, zumal jetzt erst mal ein langer Anstieg bevor steht.

Vom Parkplatz der 'Herreria' bei El Escorial geht es zunächst durch eine parkähnliche Anlage links am Monasterio vorbei. Oberhalb von San Lorenzo del Escorial erreichen wir einen Forstweg dem wir bis zum Beginn der "Zetas" folgen. Die Zetas sind ein schmaler Wanderpfad, der sich in schmalen Kehren im Zig-zag den Berg hoch schlängelt.



Die Steigung ist nicht zu steil, so dass es sich noch gut fahren lässt. Die Spitzkehren fordern aber aufgrund von Wurzeln und Erosion einiges an Technik und so ist es immer wieder eine Herausforderung die Zetas zu schaffen OHNE einen Fuss auf dem Boden zu setzen. Heute bin ich irgendwie nicht so gut drauf, so dass ich von diesem Ziel weit entfernt bleibe. Am Ende der Zetas mündet man wieder an einem Forstweg über den man zur Strasse gelangt um die letzten Höhenmeter bis zum Alto de Malagón zu bewältigen.

Die Strasse ist zwar für den öffentlichen Verkehr freigegeben, aber nur wenig befahren und in einem miserablen Zustand was uns natürlich erfreut :).


Am Alto de Malagón passieren wir ein Gatter und es geht nun noch ein wenig über einen breiten, gut geschotterten Forstweg bergan bis zum höchsten Punkt.




Ab jetzt geht es est einmal lange Zeit nur bergab. Zunächst auf dem Breiten Schotterweg. Wer möchte kann die Serpentien über Pfade mit recht lockerem Geröll abkürzen. Wir fahren oberhalb des Ortes 'Robledondo' vorbei und münden an der M-505. Hier biegen wir links ab. Schon nach ca. 50m geht es links (vor der Leitplanke) wieder in einen Pfad hinein.
Anfangs ist dieser Pfad noch ein wenig verblockt, bietet ein paar technische Leckerbissen, loses Geröll und je nach Jahreszeit mehr oder weniger Dornen. Ist dies aber überstanden fährt man auf einem wunderbaren Singletrail am Hang entlang und geniesst die Aussicht und den Flow.



Der Trail endet genau am Parkplatz am Pto. de la Cruz Verde - ein beliebter Treffpunkt für Motorradfahrer, aber auch für uns eine gute Aussrede für einen ersten Boxenstop.

Nach einem kühlen Blonden geht es weiter. Erst ein stück auf der M-533 bis in einer scharfen Linkskurve ein Weg rechts bergab zweigt. Dieser sieht zunächst wie ein gut befahrbarer Forstweg aus, aber schon zwei Kurven später entwickelt er sich zu einem Freeride-Paradies mit Anliegern, kleinen Sprüngen und vielen Erosionsrinnen. Zwischenzeitlich kommt noch mal der Weg zum Vorschein um gleich wieder in einem Singletrail zu münden.
Auf einem Bergrücken (unten sind die Schienen der Bahnstrecke nach Avila zu sehen) biegen wir scharf links ab. Auch hier geht der Trail noch ein gutes Stück parallel zu den Gleisen weiter.



Bis Zarzalejo geht es nun auf Wirtschaftswegen weiter. Den Ort durchfahren wir auf der Hauptstrasse. Am Otrsausgang befindet sich links ein Brunnen und ein kl. Kinderspielplatz. Hier fassen wir noch einmal Wasser (mittlerweile haben wir 36º und es brennt ganz schön runter).
Hinter dem Spielplatz führt ein Pfad bergauf und auch wieder bergab. Diesem folgen wir, bis er an einem breiten Weg mündet. Nun geht es immer leicht bergan auf diesem Weg.



Der Weg endet an einer schmalen Asphaltstrasse. Über diese geht es nun ein kleines Stück bergab bis zu Silla de Felipe II von der man einen wunderbaren Blick auf das Monasterio del Escorial hat. Da wir diesen schon oft genossen haben, lassen wir den Ausguck links liegen und widmen uns gleich der wunderschön unter Steineichen gelegenen Bar.

Der Weg bergab zu den Autos führt über spassige, verschlungene Trails durch einen wunderschönen Wald. Die Runde bietet alles was das Mountainbikerherz begehrt und hat auch noch 2 ideal gelegene Einkehrmöglichkeiten. 5 Sterne!!!    

Video:


Track:


Fotos:

26. August 2011

BiciCritica - die Critical Mass in Madrid

Für alle die es nicht wissen, eine Critical Mass ist eine Art unorganisierte Radldemo. Wer mehr wissen möchte wird hier bei der Wikipedia bedient. In Madrid gibt es eine solche Veranstaltung nun schon seit über 4 Jahren immer am letzten Donnerstag des Monats. Start ist an der Plaza de Cibeles, da wo Real Madrid seine Meisterschaften und Pokale feiert (wenn uns Barça endlich mal wieder lässt...).

In den letzten Jahren wurde der Event immer populärer und versammelt regelmässig fast 2000 Radler - in den Sommermonaten können es auch (geschätzte) 3000 und mehr werden. So auch gestern. Bei angenehmen Temperaturen ging es ca. 20Km quer durch die Stadt. Es ist einfach ein klasse Gefühl, wenn man ohne Autos über die breiten fahren kann und die Touristen und Einheimischen in den Terrazas und am Strassenrand den Mund nicht mehr zubekommen. Von dieser Seite kommt in der Regel viel Zuspruch, aber auch bei vielen Autofahrern sieht man freundliche Gesichter die Zuspruch signalisieren. Ein paar gestresste die auch um 10 Uhr abends noch dringend irgendwo hinkommen müssen, gibt es natürlich immer.

Hier ein Video das Euch einen kleinen Eindruck vermitteln soll...





10. Juli 2011

Cercedilla Trails



Cercedilla ist DER Bike-Hotspot in der Sierra Guadarrama. Bequem in etwas über einer Stunde per Cercanias (S-Bahn) zu erreichen, eröffnen sich einem, kilometerlange Pfade und Trails in jeder nur erdenklichen Geschmacksrichtung.

Unsere heutige Tour führt uns zunächst Richtung Osten bis in die Nähe der Ortschaft Navacerrada. Nachdem wir Cercedilla durchquert haben, geht es zunächst über einen Forstweg bergauf. Nach kurzem erreichen wir ein Gatter und der erste Trail beginnt. Leicht ansteigend bis eben schlängelt er sich durch den Steineichenwald. Der Pfad mündet in einer asphaltierten Strasse.

Kurz vor der M-601 zweigen wir links  auf einen Forstweg ab. Hinter einem weiteren Gatter führt rechts ein steiler Pfad hinauf. Dies ist die einzige kurze Trage-/Schiebepassage an diesem Tag. Wer sich das ersparen möchte, kann auch auf dem Forstweg bleiben, verpasst dann aber einen wunderschönen fast eben verlaufenden Trail bis zum Rio Navalmedio. Hier lassen wir dank der Temperaturen heute alle die kleine Holzbrücke links liegen und gönnen uns eine erfrischende Bachdurchfahrt.

Nun geht es zunächst wieder etwas begab - erst über einen Waldweg, dann einen Trail der zum Ende hin etwas steiler abfällt. Über einen breiten Weg gewinnen wir nun wieder an Höhe bis zum Ortsteil Camorritos. Bald wird es flacher und der Weg zu einem Pfad der sich bis zur Casa Forestal de las Dehesas hinzieht. Dies ist ein beliebtes Ausflugsziel und es gibt auch ein Naturschwimmbad. An einem Brunnen nutzen wir die Gelegenheit und befüllen unsere Trinkflaschen und Camelbacks.

Jetzt geht es einige Kilometer über die gut ausgebaute Carretera de la Republica bis zum Mirador Vicente Aleixandre bergan. Hier gönnen wir uns eine Pause mit einem fantastischen Rundumblick auf 7 Picos, die Bola del Mundo und in der Ferne kann man auch mal wieder die 4 Türme in Madrid erspähen.
Nach kurzer abfahrt auf der gleichen Strasse auf der wir gekommen sind biegen wir links in die Vereda alta, einem sehr schön zu fahrenden Trail mit einem gewissen technischen Anspruch ein. Dieser Pfad bringt uns bis an den Ortsrand von Cercedilla.

Kurz vor dem Bahnhof machen wir unseren obligatorischen Stop im Restaurante Helio. Der Besitzer empfängt uns immer sehr freundlich und lässt uns die Räder im Lager abstellen. Sehr zum empfehlen sind seine Tomaten - vor allem wenn sie aus dem eigenen Garten kommen. Weitere Fotos findet ihr hier.

Hier habt ihr ein Video von der Tour...


Und hier gehts zum GPS-Track...